Mini Lexikon
- Information -

Frage:
Was heist eigentlich...

Antwort:


- A -
Alias Allgemein : Ein leicht zu merkender Name oder Begriff, den man stellvertretend für einen anderen Begriff verwendet.
Anonymous Zugriff auf einen Server (hauptsächlich FTP) ohne eine individuelle Zugangsberechtigung.
ANSI "American National Standards Institute" ; Organisation für Standardisierung in den USA, ähnlich dem DIN-Institut in Deutschland.
Applet ein Java-Programm, das auf einer virtuellen Java-Maschine (z. B. einem Web-Browser) läuft. Applets machen Web-Seiten bewegter und interaktiver.
Archie Datenbanksystem, das Suchen im Bestand von Anonymen FTP-Servern erlaubt. Findet über FTP abrufbare Dateien.
ASCII "American Standard Code for Information Interchange" ; eine Tabelle, die jedem Zeichen auf der Tastatur ein Zahlenwert zuordnet.
Attribut Eigenschaften, durch die eine Programmanweisung oder ein HTML-Tag genauer bestimmt werden kann.
Au Audioformat, das besonders im UNIX-Bereich weit verbreitet ist.
- B -
Backup Englischer Fachbegriff für Sicherheitskopien. Von wichtigen Dateien bzw. von allen Dateien, deren Inhalt nur mit großem Aufwand wiederherzustellen wäre, sollte man in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien anlegen.
Manche Betriebsysteme bieten dazu Archiv- oder Komprimierungsprogramme, die Backup's automatisch in regelmäßigen Zeitintervallen durchführen.
Bandbreite Engl. "Bandwith", maximaler Datendurchsatz der auf einer physikalischen Verbindung möglich ist (z. B. Festplatten, Wechselplatten usw.). Meist sehr viel kleiner als die Übertragungskapazität.
Baud Maßeinheit der Datenübertragung.
Benutzer-ID /
Kennung
Name, unter dem sich ein Anwender (zusammen mit einem Paßwort) auf einem Server anmeldet.
Benutzer-
verzeichnis
...siehe Heimatverzeichnis
Bit Kleinste Informationseinheit mit dem Wert 1 oder 0. Aus 8 Bit setzt sich ein Byte zusammen. Ein Byte kann genau ein Zeichen darstellen.
Bookmarks Die Lesezeichen im WWW (World Wide Web, grafischer Teil des Internet) ; der Web-Browser speichert eine intressante Adresse in einer hierarchisch strukturierbaren Liste, so das Du sie später schneller wiederfindest.
Booten Fachjargon für das starten des Rechners. Beim booten wird der Rechner initalisiert und das Betriebssystem (z.B. Windows, MacOS oder Linux) geladen. Benutzt man verschiedene Systeme, erfolgt das Booten interaktiv, d. h. man kann auswählen, mit welchem System man arbeiten will.
Browser Programm, mit dem man durchs "World Wide Web" surfen, d. h. Web-Seiten betrachten kann. Der Netscape Communicator/Navigator oder der Microsoft Internet Explorer sind Browser.
Buffer Ein Zwischenspeicher, in dem häufig benötigte Daten abgelegt werden. Dadurch werden die Zugriffe auf diese Daten und damit die Gesamtperformance des Rechner beschleunigt.
...siehe Cache
Bug Ein Fehler im Programm.
Byte Kombination aus acht Bits. Da ein Bit zwei Zustände haben kann, kann ein Byte 256 (2 hoch 8) verschiedene Zustände annehmen. Zweitausend Byte (2 Kilobytes) speichern etwa eine Schreibmaschinenseite Text.
- C -
Cache Zwischenspeicher. Wird bei WWW-Browsern zum zwischenspeichern bereits geladener Seiten verwendet, um zusätzliche Übertragungen zu vermeiden.
CGI "Common Gateway Interface" ; ermöglicht das Übertragen von Benutzereingaben zum Web-Server
Client Ein Rechner, der eine Verbindung zu einem Server aufnimmt und von dort Daten abruft ; oft auch für das dabei benutzte Programm verwendet (z.B. Web-Client = Web-Browser).
Compiler Übersetzt den Quellcode eines Programmes in eine ausführbare Binärdatei. Java-Compiler erzeugen den plattformunabhängigen Bytecode.
Cookies Umstrittene Datenspuren, die Web-Server auf Client-Rechner ablegen. Sie werden z. B. benutzt, um Besucher einer Website wiederzuerkennen.
- D -
Datenkompession Dateien lassen sich durch Komprimierungsverfahren mittels sogenannter Packer verkleinern. Dadurch wird das Übertragen schneller und billiger.
Dateisystem Das "Ordnungssystem" für die gespeicherte Dateien und Verzeichnisse. Prinzipiell hat jedes Betriebssystem sein eigenes Dateisystem, das sich hinsichtlich der gespeicherten Informationen und der Effizienz von anderen Systemen unterscheiden kann. Verschiedene Dateisysteme sind nicht zueinander kompatibel (z.B. Windows hat FAT16 od. FAT32 ; MacOS hat aber im unterschied dazu HFS od. HFS+).
Desktop (deutsch "Schreibtisch"), Fachbegriff für die benutzeroberfläche eines Rechners, den virtuellen Schreibtisch.
DNS "Domain Name Service" ; symbolische Adressen (z.B. wie "http://www.Riesle-Web.de") werden in IP-Adressen (z.B. "123.145.167.8") umgewandelt.
- E -
eMail "Eletronic Mail" ; elektronische Briefe, die den Empfänger via Internet (nicht zu verwechseln mit dem World Wide Web) innerhalb von Minuten erreichen.
Ethernet Hardwarestandard für Netzwerke, die Computer miteinander verbinden. Ethernet basiert auf einer relativ einfachen Netzwerktechnik, wodurch einfache Netze sehr kostengünstig aufgebaut werden können. Dazu reichen schon eine recht billige Netzwerkkarten und einfache Koliaxverbindungen mit Abschlußwiederstand aus. Deshalb eignet sich Ethernet hervorragend, um z. B. auch im privaten Bereich zwei und mehr Rechner miteinander zu verbinden.
- F -
FAQ "Frequently Asked Questions" ; Fragen und Antwortlisten die z. B. in den Newsgruppen häfig zu finden sind.
Firewall Elektronische Brandschutzmauer, die ein Firmen-Netz und vertrauliche Daten vor Eindringlingen von außen schützen soll.
Freeware Software (Programme), die kostenlos benutzt werden darf.
FTP "File Transfer Protocol" ; Internet-Protokoll zum übertragen von Dateien.
- G -
Gateway Übergang ; Schnittstelle zwischen verschiedenen Netzen oder Protokollen.
GUI "Graphical User Interface" - Der Fachausdruck für eine grafische Benutzeroberfläe wie z. B. MacOS.
- H -
Heimatverzeichnis Jeder Benutzer hat auf einem Server seinen eigen Speicherbereich, auf dem Dateien abgelegt werden können.
Herunterfahren Vor dem Abschalten des Rechners muß zunächst das Betriebssystem deaktiviert werden. Dabei müßen zahlreiche Dateien geschrieben und geschloßen werden.
Hits Anzahl der Zugriffe auf Elemente einer Website.
Homepage Die digitale Visitenkarte im Internet. Auf seiner Hompage kann sich jeder Internet-Teilnehmer selbst präsentieren.
Host Engl. für "Wirt", auch Server genannt ; der, der die Anfragen der Clients bedient.
HTML "Hypertext Markup Language" ; eine Textbeschreibungssprache ; die Programmiersprache des World Wide Web.
HTTP "Hypertext Transfer Protocol" ; Übertragungsprotokoll für Webseiten im Internet.
Hypertext Verkettung von Informationen durch Querverweise, sog. Hyperlinks; z. B. die "Window's-Hilfe" ist ein Hypertextsystem.
- I -
Internet Weltweites Rechnernetzwerk.
Intranet Ein firmenweites Intranet benutzt Internet-Protokolle und -Dienste wie E-Mail, News, WWW für das unternehmensinterne Netz.
IP "Internet Protocol" ; legt fest wie die Datenpakete im Internet übertragen werden.
IP-Adresse /
IP-Nummer
Internet-Adresse aus vier Zahlengruppen, z. B. 123.45.67.8, die genau einen Rechnere im Internet bezeichnen. Es kann auch eine symbolische Adresse (Host-Name) abgebildet werden.
ISDN "Integrated Service Digital Network" ; System für digitales Telefonieren und Datenübertragungen mit bis zu 64 KBit/s pro Leitung.
ISP "Internet Service Provider" (kurz : Provider) stellen gegen Entgelt Internetzugänge zur Verfügung.
- J -
Java Objektorientierte und plattform-unabhängige Programmiersprache der Zukunft (entwickelt von SUN Systems inc.).
- K -
Kernel Der eigentliche Betriebsystemkern. Er besteht aus den Grundmodulen und Treibern für die im Rechner eingebaute Hardware.
- L -
LAN "Local Area Network" ; ein lokal begrenztes Rechnernetzwerk.
Link Verweis auf eine andere Webseite oder ein anderes HTML-Objekt.
Log-Dateien Internet-Server protokollieren alle Anfragen und Benutzeraktivitäten in Log-Dateien.
- M -
Mailbox Elektronischer Briefkasten.
Mailing-Listen eMail-Verteiler für Informationdienste und Diskussionsforen.
Masterboot-sektor
(MBR)
Der "Startpunkt" Ihrer Festplatte. Hier legt jedes Betriebssystem seinen Startaufruf ab. Benutzt Du mehrere Betriebssysteme parallel, liegt im Masterbootsektor ein Boot-Manager (engl. bootloader), mit dem Du steuern kannst, welches Betriebssystem geladen wird.
MIME "Multipurpose Internet Mail Extension" ; eine Erweiterung des eMail-Standards, mit dem auch Nicht-ASCII-Texte verschicken darf.
Modem "Modulator-Demodulator" ; der Anschuß des heimischen PC's an die Datenkommunikation via Telefon.
Multitasking Ein Rechner kann eine Vielzahl von Aufgaben gleichzeitig durchführen. Der Prozessor macht aber pro Takt nur einen Rechenschritt für einen Prozeß. Multitasking sorgt dafür, das alle anstehenden Aufgaben gleichmäßig auf die Kapazität des Prozessors verteilt werden, damit jeder Prozeß mal drankommt. Für Dich als Anwender sieht es dann so aus, als ob tatsächlich alle Prozesse parallel ablaufen.
Multiuser Vom Multitasking ist es nur ein kleiner Schritt zum Multiuser-Betriebssystem. Wenn das Betriebssystem verschiedene Prozesse parallel verwalten kann, können diese eigentlich auch verschiedenen Benutzern gehören.
- N -
Name-Server ...siehe DNS
Netikette /
Netiquette
Ein Kunstwort aus dem Net (Netz) und Etikette ; beschreibt die Spielregeln für den Umgang der Interauten (vor allem für Chatter intressant) miteinander.
Netscape Navigator Einer der meisverbreitetsten und leistungfähigsten Browser (aktuelle Versionen : Navigator 6.0, Comunicator 4.75) der Firma Netscape.
Netzwerk Rechner können über elektronische Verbindungen miteinander in Kontakt treten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, sowohl was die verwendete Soft- und Hardware angeht. In der Regel meint man mit diesem Begriff ein lokales Netzwerk, in dem Rechner mit Netzwerkkarten und Verbindungskabeln (meist BNC) direkt oder über ein Server miteinander verbunden sind. Das Internet ist im Prinzip ebenfalls ein (weltweites, gigantisches) Netzwerk.
Newsgroup Schwarze Bretter im Internet, auf denen zu bestimmen Themengebieten diskutiert wird.
- O -
Online Eine aktive Verbindung zu einem Server (ins Internet) besteht (z.B. per Modem) ; das Gegenteil: Offline
Offline Eine inaktive Verbindung (ins Internet) besteht nicht ; das Gegenteil: Online
- P -
Packer Programm zur Datenkompression.
Perl "Practical Extraktion an Reporting Language" ; Skriptsprache für UNIX-Rechner, wird häig zum Erstellen von CGI-Skripte verwendet.
PID Prozeß-Identifizierung. Zu jedem Programm (Prozeß) gehört eine eindeutige Identifizierungsnummer. Über diese kann der Prozeß und bei Bedarf auch abgebrochen (taskforce od. kill) werden.
POP "Post Office Protocol" ; Wird zur Übertragen von eMails vom Mail-Server zum lokalen Rechner verwendet.
PPP "Point to Point Protocol". Verfahren zur Übertragung von TCP/IP-Daten über Telefonleitungen ; ist leistungsfähiger als das ältere SLIP.
Proxy-Server Ein Cache-Server, der Webseiten von entfernten Web-Servern zwischengespeichert, um erneute Anfragen schneller beantworten zu können.
- Q -
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- R -
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- S -
Sendmail Programm zur Verteilung von eMails über Netzwerke.
Server Bezeichnung für einen Internet-Rechner bzw. ein auf ihm laufendes Programm, das auf Anfrage Daten an Client-Rechner übermittelt.
Shareware Software, die zunächst kostenlos ausprobiert werden darf. Bei Gefallen kann der Nutzer die Software gegen eine Gebühr registrieren lassen.
SLIP "Serial Line Internet Protocol" ; Verfahren zur Überttragung von TCP/IP-Daten über Telefonleitungen. Alternative zu PPP.
SMTP "Simple Mail Transfer Protocol" ; Damit werden im Internet eMails vom Absender zum Empfänger-Rechner übertragen.
Squid Proxy, der zwischen Webbrowser und Webserver geschaltet ist, Webdokumente zwischenspeichert und damit den Zugriff aufs Web beschleunigt.
Systemadministrator Der "Manager", der für die Verwaltung eines Rechners oder auch eines Rechnernetzwerkes zuständigist. Er kann die Einstellungen des Rechners verändern oder Benutzer hinzufügen und verwalten.
Systemkern ...siehe Kernel
- T -
TCP "Transmission Control Protocol" ; sorgt für das zerlegen der Daten in Pakete und setzt die Pakete am Schuß auch wieder zusammen.
TCP/IP Die Mutter aller Internet-Protokolle, TCP zerlegt Dateien in Pakete und setzt diese auch wieder zusammen, IP überträgt die Pakete durchs Internet.
Telnet Programm und Protokoll zum Arbeiten an entfernten Rechnern über das Internet oder Intranet. Die Befehle werden so ausgeführt, als ob man direkt am Rechner selbst sitzen und arbeiten würde.
Terminal Von : "Datensichtstation" nur zur Ein- und Ausgabe von Daten. Die Rechenarbeit wird auf einem "Host" geleistet.
- U -
Unix Multiuser- und Multitasking Betriebssystem mit vielen Varianten (z.B. Linux).
Upload Dateiübertragung von Client zum Server.
URL "Uniform Resource Locator" ; die Adresse jedes Informationshäppchen im Internet (und im W3) z.B. "Riesle-Web.de".
- V -
Viewer Betrachter-Programme., die in HTML-Dokumente eingebundene Dateien wiedergeben können.
- W -
Web Kurz- und Koseform für "World Wide Web".
Web-Server Internet-Rechner, der Web-Angebote speichert und auf Anfrage an Client-Rechner übermittelt.
WWW "World Wide Web", "Web" oder "W3" ; die Gesamtheit der Weltweit verknüpften Web-Dokumente. Das ist ein Client-Server-System.
- X -
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